Persönliches

Dürerbundhaus Frank Fiedler wurde am 29. November 1930 in Dresden als Sohn des Grafikers Kurt Fiedler geboren. Seine Kindheit verbrachte er in einem künstlerisch geprägten Umfeld in Dresden-Blasewitz. Das Wohnhaus der Familie, die Heinrich-Schütz-Straße 2, spielte einstmals in der deutschen Kulturgeschichte als Dürerbundhaus eine bedeutende Rolle. Die Familie Kurt Fiedler teilte sich eine Etage der großen Villa an der Elbe mit dem Schwager Edmund Schuchardt.

Lehrer für Biologie und Sport:

Wettkampfsport, ehrenamtliche Tätigkeiten, Auszeichnungen:

Frank Fiedler ist am 3. Juli 2018 in Bischofswerda verstorben.

Bio-/Bibliografien

Über mehrere Jahrzehnte schrieb Frank Fiedler zu verschiedenen heimat- und naturkundlichen Themen. Viele dieser Arbeiten wurden überregional bekannt. Biografien und Bibliografien werden im persönlichen Umfeld, aber auch von wissenschaftlichen Einrichtungen angeboten:

Arbeitsgebiete

Großdrebnitzer Kirche Die biologischen Arbeiten bezogen sich schwerpunktmäßig - direkt oder indirekt - auf die Gewässerfauna. Beobachtungen in der Natur sowie historische Recherchen wurden ergänzt durch Erfahrungen, die der Autor als Angler, Aquarianer und zeitweilig in der örtlichen Binnenfischerei sammeln konnte. Die benachbarte Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft stellte für diese Themen wertvolle Anregungen bereit. Beobachtungen und historische Dokumentationen zum Fischotter und zu Fischen in der Wesenitz und in Steinbruchrestgewässern gehörten zu den wichtigsten Publikationen. In den letzten Jahren kamen aber auch Arbeiten zur historischen Verbreitung des Wolfes um Bischofswerda sowie Beobachtungen von Waldeidechsen hinzu. Die heimatgeschichtlichen Arbeiten waren vorwiegend historischen Persönlichkeiten aus dem Raum Bischofswerda gewidmet, vor allem aus dem heutigen Ortsteil Großdrebnitz, wohin der Autor auch nach seinem beruflichen Weggang noch lange enge familiäre und freundschaftliche Bindungen hatte. Anlässlich des 75. Geburtstags würdigte M. Hüsni die Arbeiten des Autors im Schiebocker Landstreicher, Nr. 1, S. 25-29, 2006: "Frank Fiedler hat sich nicht auf sein Fachgebiet als ausgebildeter Biologe reduzieren lassen, sondern auch stets nach dem Menschen, dem entscheidenden Element gesellschaftlicher Entwicklungen und dessen flüchtigen Lebensspuren gesucht. Dabei gelangen ihm bemerkens- und lesenswerte Erfolge."

Mit Bezug auf die Kirche in Großdrebnitz (Bild rechts) verfasste Frank Fiedler Biografien zu den Pfarrern Carl Julius Marloth und Richard Garbe sowie den Kantoren Bruno Barthel und Willy Sorber.

Lebensbilder aus der Oberlausitz mit Autobiografie